Pflege Glossar

Fachbegriffe einfach verständlich erklärt

Im Dicura Pflege Glossar erklären wir Begriffe, die in den Ratgebern oder an anderen Stellen auf unserer Webseite zum Einsatz kommen. Der Inhalt des Glossars dreht sich rund um die unterschiedlichen Komponenten und Begriffe der 24 Stunden Pflege- und Betreuung.

Mit ambulanten Plfege-Sachleistungen können Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes in Anspruch genommen werden. Eine Kombination ambulanter Pflege-Sachleistugnen mit Pflegegeld ist möglich. mit  Die Höhe der zustehenden Pflegesachleistungen einer versicherten Person variiert nach Pflegegrad.

Eine Kurzzeitpflege kommt in Frage, wenn Personen unerwartet pflegebedürftig geworden sind, plötzlich eine Krisensituation bei der häuslichen Pflege, beispielsweise durch den Ausfall der Pflegeperson entsteht oder der Übergang im Anschluss einen Krankenhausaufenthalt geregelt werden muss. In dieser Situation ist die pflegebedürftige Person auf vollstationäre Pflege angewiesen und zieht in eine Pflegeeinrichtung um. Die Leistungen für die Kurzzeitpflege stehen Versicherten ab Pflegegrad 2 bis Pflegegrad 5 zu und Betragen die Pflegegrade übergreifend bis zu 1.612€ für bis zu acht Wochen im Kalenderjahr.

Personen mit Einstufung in Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag von bis zu 125€ monatlich verwenden, um die Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen.

Bis zum 31.12.2016 unterteilte man den Grad der Pflegebedürftigkeit in der gesetzlichen Pflegeversicherung in 3 Pflegestufen. Ab dem 1.1.2017 werden anstelle  der alten Pflegestufen die 5 Pflegegrade zur Bewertung der Pflegebedürftigkeit verwendet.

Der ambulante Pflegedienst unterstützt pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Hierdurch können pflegende Angehörige Beruf und Pflege besser organisieren.

Der MDK stellt den Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in Deutschland dar. Aufgaben des MDK bestehen hauptsächlich in der Begutachtung zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit anhand von Pflegegraden und der Qualitätssicherung.

Die soziale Pflegeversicherung hat das Ziel das Pflegerisiko der Bevölkerung abzusichern und ist für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Arbeitslosen und Rentner verpflichtend (Sozialgesetzbuch 11, SGB XI). Bei vorhandener Pflegebedürftigkeit deckt die soziale Pflegeversicherung Leistungskosten ihrer Versicherten ab.

Um Leistungen von der Pflegeversicherung in Zuge einer Pflegebedürftigkeit beziehen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Wird ein Antrag gestellt, beauftragt die Pflegekasse den MDK(Link) oder andere Begutachtungsunternehmen mit der Begutachtung zur Feststellung, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und somit die Einteilung in einen Pflegegrad.

Pflegebedürftigkeit beschreibt den Zustand von Personen, die aufgrund gesundheitlicher Zustände Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder gewisser anderer Fähigkeiten aufweisen und deshalb auf Hilfe angewiesen sind. Die Pflegebedürftigkeit muss mindestens für die Dauer von 6 Monaten bestehen.

Personen mit Einstufung in Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag (Link) von bis zu 125€ monatlich verwenden, um die Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen.

Die Leistungen der Pflegeversicherung sind rechtlich durch den Gesetz­geber festgelegt und umfassen nicht alle „Behandlungen“. Eine Pflegezusatzversicherung kann geschlossen werden, um Leistungslücken der Pflegeversicherung zu schließen.

Die Demenz ist ein krankheitsbedingtes Defizit von Leistung bestimmter Gehirnteile. Die kognitiven Fähigkeiten – wie z.B. Erkennen, Gedächtnis, Sprache, Lernen und Planen – sowie die emotionalen und sozialen Fähigkeiten können (zunehmend) beeinträchtigt sein. Dadurch können Persönlichkeitsveränderung und Veränderungen der Gemütslage auftreten. Die Symptome einer Demenz hängen von der Art der Erkrankung ab, da es verschiedene Demenzformen mit unterschiedlichen Ursachen gibt. Oft handelt es sich dabei um nicht heilbare, fortschreitende Krankheiten, deren Erkrankungsverlauf jedoch gemildert werden kann.

Pflegegeld sind Leistungen, die in Anspruch genommen werden können, wenn Angehörige, Ehrenamtliche oder Pflegekräfte die Betreuung und Pflege übernehmen. Eine Kombination (Link zum Beitrag) des Pflegegeldes mit ambulanten Pflege-Sachleistugnen ist möglich. Übersicht der Pflegegeld-Leistungen nach Pflegegrad.

Dieser übernimmt die identischen Aufgaben bei der Bewertung der Pflegebedürftigkeit von Personen, sowie der Qualitätsprüfung von Pflegeeinrichtungen wie der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK).

Dies sind Pflegekräfte, die sich Selbstständig gemacht haben und ihre Dienstleistung auf eigene Rechnung anbieten.

Ab dem 1. Januar 2017 haben die 5 Pflegegrade, die 3 Pflegestufen bei der Erfassung der Pflegebedürftigkeit von Personen abgelöst. Die 5 Pflegegrade dienen dazu, Art und Schwere der Beeinträchtigung von Personen zu erfassen. Die Pflegegrade und die damit verbundenen Leistungen der Pflegekasse sind von der Schwere der Beeinträchtigungen von Personen verbunden. Die Begutachtung erfolgt durch den MDK oder andere Begutachtungsunternehmen.

Die Tages-und Nachtpflege wird auch teilstationäre Versorgung genannt und beschreibt die zeitweise Betreuung in einer Pflegeeinrichtung im Verlauf des Tages. Dadurch können pflegende Angehörige und Betreuungskraft entlastet werden. Anspruch auf zusätzliche Leistungen zur Finanzierung der Tages- und Nachtpflege haben Versicherte ab Pflegegrad 2 und höher.

Seit dem 1. Januar 2017 erhalten pflegebedürftige Personen unabhängig vom Pflegegrad 1 bis 5, die ambulant (nicht im Pflegeheim) gepflegt werden, einheitlich den Entlastungsbetrag in Höhe von 125€ monatlich. Diese Leistungen sollen Pflegebedürftige sowie Angehörige unterstützen, einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Beispiele für die Verwendung des Entlastungsbetrags sind die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten oder Hilfe bei der Haushaltsführung, Einkäufen und Behördengängen.

Ein Pflegeheim ist eine Stätte, in der alte Menschen, schwerstkranke und behinderte Menschen zusammen leben. Bewohner des Pflegeheims werden 24 Stunden von ausgebildeten Fachkräften betreut und gepflegt. Ein Pflegeheim kennzeichnet sich folglich durch das Wohnen und Betreuen pflegebedürftiger Personen aus.

Die Pflegebedürftigkeit der Bewohner grenzt das Pflegeheim von einem Seniorenheimen ab. Jedoch die Begriffe werden oftmals synonym verwendet.

Die vollstationäre Pflege stellt die Betreuung und Pflege in einem Pflegeheim dar. Zur Finanzierung des Aufenthaltes im Pflegeheim bezuschusst die Pflegekasse Versicherte im Zuge von Pflege-Sachleistugen.

Ambulante als auch stationäre Hospize beruhen auf ehrenamtlichen Engagement und begleiten Sterbende und Angehörige in der letzten Lebensphase.

Pflegebedürftige haben Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen. Unterschieden werden Pflegehilfsmittel zum Verbrauch und technische Hilfen.

Unter Pflegehilfsmittel fallen:

– Windeln

– Unterlagen

– Spezielle Hygieneartikel

– Einmal-Handschuhe

Für Pflegehilfsmittel erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 40€ im Monat.

Möchten Senioren Im Alter zuHause betreut und gepflegt werden, sind oft Veränderungen des Wohnumfelds hilfreich, um die Pflege zu erleichtern. Maßnahmen können beispielsweise die Anbringung von Haltegriffen oder oder die Entfernung von Türschwellen darstellen. Für solch einen Umbau kann bis zu 4.000€ von der Pflegekasse beansprucht werden.

Um die Pflege bestmöglich auf individuelle Bedürfnisse anpassen zu können, ist es möglich, den Bezug von Pflegegeld und Pflege-Sachleistungen zu kombinieren. Wird beispielsweise der monatliche Höchstbetrag für die Pflege-Sachleistung nur zum Teil in Anspruch genommen, wird zusätzlich ein anteiliges Pflegegeld bezahlt.

Pflegekassen bieten kostenlose Kurse für Pflegepersonen an. Dort wird der Umgang und die Versorgung Pflegebedürftiger, sowie praktische Handgriffe näher gebracht. Auch wird auf die eigene körperliche und seelische Belastung eingegangen und Tipps zum Schutz der eigenen Gesundheit werden vermittelt.

„Wir bieten Ihnen häusliche Rundum-Betreuung durch liebevolle Pflegekräfte und sind ständiger Ansprechpartner und Begleiter.“

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